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Verkehrsstatistik: Deutlich mehr Unfälle mit E-Scootern in Berlin


Verkehrsstatistik
Deutlich mehr Unfälle mit E-Scootern in Berlin

E-Scooter

E-Scooter stehen nebeneinander. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Symbolbild

© dpa-infocom GmbH

E-Roller sind zunehmend in Unfälle auf Berlins Straßen verwickelt. Nach Angaben der Berliner Polizei waren sie im vergangenen Jahr an 819 Verkehrsunfällen beteiligt. Damit ist die Zahl der registrierten Fälle um das zweieinhalbfache gegenüber 2020 gestiegen. Damals hatte die Polizei 325 Fälle registriert, wie ein Sprecher mitteilte. Zuvor hatte die «Berliner Zeitung» berichtet.

E-Roller sind zunehmend in Unfälle auf Berlins Straßen verwickelt. Nach Angaben der Berliner Polizei waren sie im vergangenen Jahr an 819 Verkehrsunfällen beteiligt. Damit ist die Zahl der registrierten Fälle um das zweieinhalbfache gegenüber 2020 gestiegen. Damals hatte die Polizei 325 Fälle registriert, wie ein Sprecher mitteilte. Zuvor hatte die «Berliner Zeitung» berichtet.

Bei den Zusammenstößen wurden im vergangenen Jahr 96 Menschen schwer verletzt. 2020 waren es laut Polizei 34. Leichte Verletzungen erlitten 531 Beteiligte (2020: 203). Anders als 2020, als ein Mensch getötet wurde, kam im vergangenen Jahr niemand bei einem E-Scooter-Unfall in Berlin ums Leben.

Die meisten Unfälle mit den Rollern registrierte die Polizei erneut im Bezirk-Mitte, wo besonders viele der Fahrzeuge unterwegs sind. Dort stieg die Zahl von 100 auf 195. Mit 133 Fällen (2020: 56) folgen Friedrichshain-Kreuzberg und Charlottenburg-Wilmersdorf mit 92 (2020: 36) Fällen.

Offizielle Unfallzahlen hatte das Statistische Bundesamt erstmals Ende März vergangenen Jahres für 2020 mitgeteilt. Demnach gab es in dem Jahr bundesweit 2155 E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden. Nach einer Studie der Universitätsklinik Essen verunglücken jedoch offensichtlich mehr Menschen mit E-Scootern als in der offiziellen Statistik erfasst.

dpa



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