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Ukraine: Am selben Tag sterben fünf Kollaborateure in besetzten Gebieten


Darunter prominenter Staatsanwalt: Am selben Tag sterben fünf Kollaborateure in besetzten Gebieten

In den von Russland besetzten Gebieten Luhansk, Cherson und Berdjansk sind innerhalb weniger Stunden fünf Beamte ums Leben gekommen, darunter der Generalstaatsanwalt Sergej Gorenko. Er sei nach einer Explosion in seinem Büro gestorben. Die Separatisten machen Kiew dafür verantwortlich.

Im von Russland besetzten ostukrainischen Gebiet Luhansk sind örtlichen Angaben zufolge hochrangige Mitglieder der von Moskau gelenkten Separatisten bei einem Anschlag getötet worden. Auch in Berdjansk und Cherson gab es mysteriöse Todesfälle von Beamten.

„Heute starben im Ergebnis eines Terrorakts der Generalstaatsanwalt Sergej Gorenko und seine Stellvertreterin Jekaterina Steglenko“, schrieb der Chef der Luhansker Separatisten, Leonid Passetschnik, am Freitag bei Telegram. Örtliche Medien hatten zuvor von einer Explosion im Gebäude der Staatsanwaltschaft berichtet. Gorenko sei „nach vorläufigen Angaben an seinen Verletzungen infolge einer Explosion in seinem Büro gestorben“, sagte ein Mitarbeiter des Rettungsdienstes.

Separatisten machen Kiew für Anschläge verantwortlich

Die Tat zeige, „dass das Kiewer Regime alle Grenzen des Akzeptablen überschritten hat“, erklärte Passetschnik. Eine Suche nach den „Personen, die mit diesem Verbrechen in Verbindung stehen“, sei eingeleitet worden. Weitere Angaben zur Art der Explosion machte er nicht.


 

Der externe Berater des ukrainischen Präsidentenbürochefs, Mychajlo Podoljak, wies hingegen eine Beteiligung zurück. Die „Liquidierung“ sei als Auseinandersetzung innerhalb der örtlichen Kriminalität anzusehen, schrieb Podoljak auf Twitter.

Auch in Cherson und Berdjansk sterben hochrangige Beamte

Einen Anschlag gab es am Freitag offenbar auch in der von Russland besetzten südukrainischen Hafenstadt Berdjansk. Russischen Angaben zufolge wurden dort der Vizechef der Besatzungsverwaltung, Oleg Boiko, und seine Frau Ljudmila ermordet. Boikos Frau leitete lokalen Berichten zufolge die sogenannte Stadtwahlkommission für die Abhaltung eines „Referendums“ zur Eingliederung der Stadt in die Russische Föderation. Über die Umstände der Todesfälle ist bislang nichts bekannt.

Auch soll das Verwaltungsgebäude der Stadt Cherson am Freitag von Raketen getroffen worden sein. Laut der stellvertretenden Leiterin der Regionalverwaltung, sei der Fahrer der Ministeriumsleiterin für Arbeit und Soziales ums Leben gekommen. Die Leiterin sei selbst verletzt worden. Der von Russland eingesetzte Verwaltungsleiter habe Berichten zugolge behauptet, dass fünf Himars-Raketen sein Büro getroffen hätten.


 

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al/mit Agenturmaterial





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