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Multhaup: “Es war einfach nur geil, auf dem Platz zu stehen”



Dank des Sieges gegen Spitzenreiter Magdeburg und dem daraus resultierenden Sprung auf Platz zwei befindet sich Eintracht Braunschweig in Feierstimmung. Dennoch bleiben die Niedersachsen weiterhin vorsichtig.

Finaler Jubel am Freitagabend: Der BTSV nach dem 2:1 gegen den FCM.


Finaler Jubel am Freitagabend: Der BTSV nach dem 2:1 gegen den FCM.

IMAGO/regios24


Ausverkauftes Haus, verschossener Elfmeter und ein aberkanntes Tor – am Ende eines verrückten Spitzenspiels zwischen Eintracht Braunschweig und dem 1. FC Magdeburg gingen die Hausherren trotz mehrerer strittiger Schiedsrichterentscheidungen als Sieger hervor. Nach der Partie stand dem Jubel der Mannschaft mit den knapp 23.000 Zuschauern, die ihre Mannschaft zum nächsten Schritt in Richtung Aufstieg peitschten, nichts mehr entgegen.


Auch Maurice Multhaup, der das zwischenzeitliche 1:0 mit einer Ecke auf Janis Nikolaou vorbereitet hatte, zeigte sich nach dem Spiel am “MagentaSport”-Mikrofon von der Kulisse im Eintracht-Stadion begeistert. “Es ist ein unfassbares Gefühl, diesen Sieg mit den Fans feiern zu können”, sagte der 25-Jährige. “Es war einfach nur geil, auf dem Platz zu stehen.”


“Wir wussten vor dem Spieltag, dass wir noch drei Spiele gewinnen müssen und nach heute brauchen wir noch zwei Siege.



Durch den vierten Sieg in Folge sprang Braunschweig zwischenzeitlich auf Tabellenplatz zwei und hat den direkten Aufstieg im Fernduell mit dem 1. FC Kaiserslautern weiter selbst in der Hand. Trotz der guten Ausgangslage ist man bei den Niedersachsen weiterhin vorsichtig, vom direkten Aufstieg zu träumen. “Wir wussten vor dem Spieltag, dass wir noch drei Spiele gewinnen müssen und nach heute brauchen wir noch zwei Siege. Von daher ist noch gar nichts entschieden”, mahnte Multhaup.

Schiele fallen “viele Steine von den Schultern”


Auch Braunschweigs Trainer Michael Schiele war nach dem knappen Sieg in einem “geilen Spiel” erleichtert: “Natürlich sind uns beim Schlusspfiff viele Steine von den Schultern gefallen, insbesondere nach dem aberkannten 2:2.” Zur vermutlich spielentscheidenden Aktion der Partie, über deren Beurteilung sich Magdeburgs Christian Titz nach dem Abpfiff heftig ärgerte, bezog der 44-Jährige klar Stellung. “Der Treffer wurde meiner Meinung nach zurecht abgepfiffen, weil der Stürmer mit gestreckten Bein in unseren Torwart geht”, betonte er. “Wenn der Torhüter dann so liegt, muss der Schiedsrichter abpfeifen, wie er es am Ende auch getan hat”, sagte der Trainer weiter.


Dass der BTSV sich derzeit in bestechender Form befindet, weckt auch bei Schiele Ansprüche auf mehr: “Diese Phase ist eine starke Phase von vielen in dieser Saison, allerdings ist es das erste Mal, dass wir vier Spiele in Folge gewinnen konnten”, analysierte er und gab gleichzeitig eine klare Zielsetzung voraus: “So soll es natürlich auch weitergehen.”


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