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Hrgota hadert: “Hätten wir in der Hinrunde so gespielt…”



Die SpVgg Greuther Fürth hat sich im Spiel eins nach dem feststehenden Abstieg mehr als ordentlich präsentiert. Die Akteure sind zufrieden – trauern aber auch verpassten Chancen hinterher.

Zufrieden, irgendwie aber auch nicht: Branimir Hrgota.


Zufrieden, irgendwie aber auch nicht: Branimir Hrgota.

IMAGO/Zink


Wer die ersten 45 Minuten ohne Vorwissen betrachtet hat, wäre wohl kaum auf die Idee gekommen, dass das Kleeblatt als abgeschlagenes Schlusslicht bereits als Absteiger feststeht und Union Berlin auf dem Weg in Richtung Europapokal ist.


Die Mittelfranken, die Schießbude der Liga (77 Gegentore), ließen defensiv nichts zu und erspielten sich einige aussichtsreiche Torchancen, die sie letztlich bis zur Pause in einen Treffer ummünzten. “Wenn wir bis dahin drei Tore machen, wäre es auch verdient gewesen”, stellte Trainer Stefan Leitl, der die Fürther am Saisonende verlassen wird, nach dem Spiel am “DAZN”-Mikrofon fest.


Den einzigen Treffer aber erzielte Kapitän Branimir Hrgota, der mit nunmehr neun Saisontreffern nicht nur Fürths Rekordschütze in der Bundesliga ist, sondern mit 32 Bundesliga-Spielen neben Mergim Mavraj auch als Rekordspieler bei den Franken gelistet wird. Auch der Schwede sah wie sein Trainer eine “sehr gute erste Halbzeit und letztlich ein gutes Spiel von uns”.

“Ich habe hier noch zwei Jahre Vertrag”


Die Leistung nahm der Kapitän aber auch als Anlass, um ein wenig enttäuscht in die Vergangenheit zu blicken: “Die Hinrunde hat uns da hingebracht, wo wir jetzt sind. Hätten wir in der Hinrunde so gespielt wie jetzt, wäre es etwas anderes”, so Hrgota, der mit dem Kleeblatt in den ersten 17 Spielen nur fünf Zähler sammelte.


Ob die Zukunft des Stürmers, der mit neun Toren und fünf Assists auf sich aufmerksam machen konnte, weiterhin in Mittelfranken liegt? Dazu hält sich der 29-Jährige noch bedeckt: “Ich habe hier noch zwei Jahre Vertrag, mehr kann ich nicht sagen”, so Hrgota. Er hatte nach dem überraschenden Aufstieg erst im Sommer einen Dreijahresvertrag unterschrieben und in der Rückrunde schon für den ein oder anderen Punkt gesorgt.



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