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Hertha BSC: Kevin-Prince Boateng hofft auf “Maschinen”



Beinahe schien Hertha beim 1:1 in Bielefeld schon gerettet, muss nun aber weiter gegen den Abstieg punkten. Routinier Kevin-Prince Boateng gab dazu einen ehrlichen Einblick, nahm zwei Mitspieler in Schutz – und baut im Saisonendspurt auf “Maschinen”.

Bleibt weiter positiv: Kevin-Prince Boateng.


Bleibt weiter positiv: Kevin-Prince Boateng.

IMAGO/Revierfoto


Knapp 34 Minuten war Hertha BSC durch. 34 Minuten lang schien der vorzeitige Klassenerhalt sicher. Nachdem Stuttgart im Parallelspiel gegen Wolfsburg in Rückstand geraten war, hatte Lucas Tousart die Berliner im Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld in Führung gebracht. Die rechnerisch sichere Rettung war greifbar nahe.


Wir wussten es von Anfang an, wie es da steht.



Ob auch die Hertha-Spieler auf dem Platz vom Zwischenstand gewusst hatten? “Soll ich die Wahrheit sagen?”, fragte Kevin-Prince Boateng nach Abpfiff bei “Sky”. “Klar wussten wir es.” Die Berliner hätten “probiert, es auszublenden, weil man ja noch ‘ne zweite Halbzeit vor sich hat”, so Boateng. Aber: “Wir wussten es von Anfang an, wie es da steht.” Immerhin gebe es ja “immer jemanden auf der Bank, der redet”.


Derjenige dürfte den Gästen dann auch die späte Nachricht des Stuttgarter Ausgleichs zum 1:1 zugetragen haben. Der sicher geglaubte Klassenerhalt war also kurz vor Abpfiff vertagt. Und fast zeitgleich verspielten die Gäste bei den Ostwestfalen auch noch die Chance, zumindest den sicheren Abstieg zu vermeiden. In der Nachspielzeit kassierte der Hauptstadtklub noch das 1:1 durch Joakim Nilsson und bleibt somit in Schlagdistanz zum Relegationsplatz.

“Vorwürfe gibt es nicht”


Doppelt bitter, hatten die Berliner doch die Chance zum 2:0 kurz vor Schluss – doch der 19-jährige Luca Wollschläger bei seinem Bundesliga-Debüt und Maximilian Mittelstädt vergaben fahrlässig. “Die Jungs machen sich selbst schon einen Kopf darüber. Vorwürfe gibt es nicht”, verteidigte Boateng seine Mitspieler. “Da waren sie ein bisschen zu verspielt. Das darf man den jungen Spielern auch mal lassen. Obwohl Maxi nicht so jung ist”, erklärte der grinsende Boateng auch in Richtung des 25-jährigen Mittelstädts.


Immerhin kann Hertha bereits kommenden Samstag (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker) mit drei Punkten gegen Mainz den Klassenerhalt klar machen – was auch Boateng positiv stimmt. “Es hätten viele nicht gedacht, dass wir es noch selbst in der Hand haben”, so der 35-Jährige. Großen Anteil daran hätte auch Felix Magath. Was der Coach aus der Mannschaft gemacht habe? “Maschinen.” Wenn ebendiese “Maschinen” am Samstag liefern, muss dann nicht mehr auf andere Plätze geschaut werden.



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