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Flick verrät: Auftakt mit ter Stegen und Schlotterbeck



Die Ausfallflut macht die Startelf-Nominierung vor dem Heimspiel gegen Israel zum Puzzle. Erste Einblicke, wie Hansi Flick den Auftakt ins WM-Jahr am Samstag in Sinsheim angehen will, hat der Bundestrainer auf der Pressekonferenz am Freitag dennoch gegeben. Klar ist: Der Kapitän bekommt eine Pause.

Einsatzgarantie: Nico Schlotterbeck (li.) und Marc-André ter Stegen.


Einsatzgarantie: Nico Schlotterbeck (li.) und Marc-André ter Stegen.

Getty Images (2)


Manuel Neuer hat zum Wochenbeginn deutlich die Ambitionen unterstrichen, im Winter in Katar Weltmeister werden zu wollen. Gegen Israel aber startet im Tor sein Stellvertreter Marc-André ter Stegen – und wird sich mit Kevin Trapp abwechseln. “Marc und Kevin”, darauf hat sich Flick festgelegt, “werden je eine Halbzeit spielen.” Neuer kehrt dann im sportlich bedeutungsvolleren Test am Dienstag in Amsterdam gegen die Niederlande zurück.

Schlotterbeck als Beispiel, “was möglich ist”


Klar ist auch, dass vor dem Schlussmann des FC Barcelona Nico Schlotterbeck sein Länderspieldebüt feiern wird. Der 22-jährige Freiburger ist seit Flicks Inthronisierung im Kreise der Nationalmannschaft, ab Samstag wird er sich dann auch offiziell Nationalspieler nennen dürfen. “Nico”, lobt Flick, “macht eine enorme Entwicklung, er verteidigt sehr hoch, ist sehr selbstbewusst, das gefällt mir.” Gleichzeitig sagt der Coach, wo das Innenverteidiger-Talent noch Optimierungsbedarf hat. “Manchmal ist er noch einen Tick zu bequem und nimmt sich raus.” Darüber, verrät Flick, habe er auch mit Schlotterbecks Freiburger Vereinstrainer gesprochen. “Das sieht Christian Streich genauso. Aber insgesamt zeigt Nicos Beispiel, was möglich ist, wenn junge Spieler auch spielen.”


Dass Flick im WM-Jahr von allen das gewisse “Mehr” fordert, hat er seit der Zusammenkunft zum Wochenbeginn an jedem Tag deutlich gemacht, einigen wie etwa Timo Werner hat er dies auch persönlich und nicht nur allgemein ins Stammbuch geschrieben. Am Freitag machte der 57-Jährige dies auch öffentlich. Der Mittelstürmer wird gegen Israel, anders als zuletzt häufig beim FC Chelsea, zur Startelf gehören, aber Flick fordert: “Er muss von der Fitness her top sein, er muss auch im Training noch das eine oder andere mehr anbieten, damit er auch zum Spielen kommt. Denn am Ende ist jeder für sich selbst verantwortlich.”

Wichtig, aber nicht so wichtig


Flick fordert von den Seinen Grundelemente ein. Immer. Deshalb stuft er auch den Samstag nicht als sportlich nachrangigen Termin ein. Und macht deutlich, dass die Tatsache, dass der Spielort Sinsheim nahe seines Heimatortes Bammental liegt, für ihn zweitrangig ist. “Natürlich ist es schön, ein Länderspiel in der Heimat zu haben. Aber ich bin deswegen auch nicht so emotional, dass der Fokus verloren geht. Es ist der Auftakt ins WM-Jahr, es ist ein wichtiges Spiel.”



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