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Diana, Kate + Meghan: So blieben ihre Brautkleider geheim


An ihrem großen Tag sehen wir erstmals die Brautkleider von Kate Middleton, Diana Spencer und Meghan Markle. Doch wie haben die wohl meistfotografiertesten Frauen ihrer Zeit ihre Roben bis zur Hochzeit vor der Öffentlichkeit geheim halten können?

Bis zur letzten Sekunde wurde spekuliert, welches Brautkleid Herzogin Catherine an ihrem großen Tag wohl tragen würde. Doch erst als sie am 29. April 2011 vor der Westminster Abbey aus dem Auto steigt, enthüllt sie das große Geheimnis. Damit tritt sie in die Heel-Stapfen von Prinzessin Diana, dessen Traumrobe ebenfalls unter dem Siegel größter Verschwiegenheit stand, bis sie schließlich ihren großen Auftritt hatte.

Das Geheimnis royaler Brautkleider

Doch wie haben sie es eigentlich geschafft, ihre Kleider bis zu dem großen Moment so geheim zu halten? Schließlich gibt es doch Designerinnen und Näherinnen, die an dem Entwurf mitarbeiten und neugierige Journalist:innen und Fotograf:innen, die nur darauf warten, einen Fetzen Stoff vor die Linse zu bekommen.

23 Meter Seide, 92 Meter Tüll – das Brautkleid von Prinzessin Diana könnte ausladender nicht sein. Sie hat es aus 50 Entwürfen der Designer David und Elizabeth Emanuel ausgesucht.

23 Meter Seide, 92 Meter Tüll – das Brautkleid von Prinzessin Diana könnte ausladender nicht sein. Sie hat es aus 50 Entwürfen der Designer David und Elizabeth Emanuel ausgesucht.

© Dana Press

Prinzessin Dianas Schleier bricht royale Rekorde

Fangen wir im Jahr 1981 bei Prinzessin Diana (†) an. Die Königin der Herzen beauftragt damals das Designerpaar David und Elizabeth Emanuel etwa drei Monate vor ihrer Hochzeit mit Prinz Charles.

Das Designer-Duo macht sich zur Aufgabe, die längste royale Schleppe aller Zeiten zu kreieren. Dafür werden allerdings etliche Meter an Stoff benötigt, die man gar nicht so einfach verstecken kann. Deswegen wird die Klöppelspitze direkt im Buckingham Palace – im Schutz der Palastmauern – gefertigt. 

Die Seide, die für das Kleid benötigt wird, bestellt man hingegen. Doch setzt man hier ebenfalls auf einen Trick: David und Elizabeth bestellen den Stoff bei Textilhersteller Walters & Sons in zwei Farben, einmal in Weiß, einmal in Elfenbein. So bleibt der endgültige Ton bis zuletzt ein Rätsel.

Prinzessin Diana hatte ein zweites Brautkleid als Ersatz

Noch unglaublicher ist da nur die dritte Sicherheitsvorkehrung: Die Designer arbeiten damals auch Dianas zweite Wahl komplett aus. Wäre auch nur die kleinste Information über das tatsächliche Kleid an die Öffentlichkeit gedrungen, hätte die Braut einfach in ihr “Ersatzkleid” schlüpfen können.

Wie bereits vieler ihrer royalen Vorgängerinnen zieht Kate bei ihrer Hochzeit alle Blicke auf ihre lange Schleppe, die 2,7 Meter lang und entscheidend für die Optik ist.

Die Applikationen an Kates Brautkleid bestehen aus sechs unterschiedlichen Arten Spitze, die bei verschiedenen Lieferanten bestellt worden. So wusste keiner von ihnen über das gesamte Stoffkonzept Bescheid.

© Getty Images

Kates Kleid wird im “Hochsicherheitstrakt” genäht

Ein Ersatzkleid hat Herzogin Catherine in 2011 zwar nicht, dafür sorgt Designerin Sarah Burton aber dafür, dass ihr Atelier zum sichersten Raum Großbritanniens wird. Für die Türen lässt sie sogar neue Codes einrichten. So hat nur noch eine bestimmte Anzahl an Näherinnen Zutritt. 

Darunter befindet sich auch Mandy Ewing, die im Nachhinein verrät: “Wir wussten, für wen das Kleid ist. Doch wir hielten es alle geheim. Wir arbeiteten mit zugezogenen Netzvorhängen. Außerdem musste das Reinigungspersonal draußen bleiben.”

So blieb Meghans Brautkleid ein Geheimnis

Anders sah es nun bei Meghan Markle vor ihrer Hochzeit mit Prinz Harry im Mai 2018 aus: Nicht einmal das Näherteam soll eingeweiht gewesen sein. “Es war ein Geheimnis, das lediglich Meghan und ich teilten”, erzählte die Designerin Clare Waight Keller wenige Stunden nach der Märchenhochzeit. Nicht einmal ihrem Mann und ihren Kindern hätte sie davon erzählt.

Prinz Harry und Herzogin Meghan treten als Senior-Royals zurück  Prinz Harry und Herzogin Meghan heiraten am 19. Mai 2018 auf Schloss Windsor. Die Freude im Land ist riesig: Endlich hat Harry, wie sein Bruder William, die Frau fürs Leben gefunden. Mit Meghan betritt eine Frau die Bühne der britischen Monarchie, die es in ihrer jahrhundertelangen Geschichte so noch nie gegeben hat: Meghan ist US-Amerikanerin mit afroafrikanischen Wurzeln, ehemalige Schauspielerin und bereits einmal geschieden. Fans und Presse feiern sie als frischen Wind im Palast und als Beweis für die moderne Haltung des Königshauses. 

Prinz Harry und Herzogin Meghan heiraten am 19. Mai 2018 auf Schloss Windsor. Die Freude im Land ist riesig!

© Getty Images

Da die britische Modeschöpferin seit 2017 in Paris für das Haute-Couture-Haus Givenchy arbeitete, mussten sich Meghan und sie einen anderen Ort für den Designprozess einfallen lassen. Schließlich wäre es viel zu auffällig gewesen, wäre Meghan vor der Hochzeit mehrmals nach Frankreich geflogen.

Die Entscheidung fiel auf ihr Zuhause in Chelsea, das die ehemalige Schauspielerin inkognito aufsuchte. Mit Baseball-Cap und im Undercover-Look soll sie seit Januar heimlich zu Clare gereist sein.

All der Aufwand hat sich bei den drei royalen Bräuten gleichermaßen gelohnt: Sie alle erlebten ihren unvergesslichen Moment und schafften es, dass alle über ihr Kleid reden.

Gala



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